wurde 1994 in Zug gegründet, ist politisch und konfessionell neutral und hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Depressionen zu helfen durch
Petition: Sie verlangt unter anderem, dass die psychischen Krankheiten den körperlichen gleichgestellt werden.
Unterschriftsbögen zum Herunterladen:
«Petition Unterschriftenbogen» (PDF)
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Guten Tag
Ja, da hat sich was getan bei uns im Verein. Von Änderungen in den Statuten bis zur Wahl einer neuen Präsidentin.

Als neue Präsidentin möchte ich mich gerne vorstellen. Vor einem Jahr fragte mich Markus Zwicky an, ob ich Interesse hätte, im Vorstand mitzuarbeiten. Ich sagte zu, weil es mir ein sehr grosses Anliegen ist, das Thema «Depression» zu enttabuisieren. Ich konnte mich in diesem Jahr mit diversen Aufgaben einarbeiten und verstehe die Anliegen des Vereins. Da ich mehrere Jahre in der Pharma-Industrie tätig war, lag es auf der Hand, dass ich mich um den Pharmapool gekümmert habe.
Als ich zusagte, dieses Amt zu übernehmen, machte ich mir viele Gedanken, ja sie raubten mir manchmal den Schlaf. Ich wusste, wie wichtig es ist, den Verein so weiterzuführen, dass wir die Anliegen und die Grundidee des Vereins erfolgreich weiter verfolgen können.
Wissen Sie, was die ursprüngliche Idee von Equilibrium war? Die Gründung von Selbsthilfegruppen und die Enttabuisierung dieser Krankheit. Es war ein Leidensdruck von drei Personen, die sich einfach austauschen wollten. Diese drei Menschen trafen sich immer wieder, um ihre Erfahrungen zu teilen. Später dann, mit den Erkenntnissen aus den USA, gründeten sie offiziell die Selbsthilfegruppen. Diese Selbsthilfegruppen werden sicher immer eine der wichtigsten Aufgabenbereiche des Vereins sein. Vor einigen Wochen begleitete ich einen Bekannten von mir zu seinem ersten Selbsthilfegruppe-Treffen. Schon in der ersten Stunde erwähnte er, wie erleichtert er sei, mit Menschen sprechen zu können, die verständen, von was er rede, und die wüssten, was diese heimtückische Krankheit bedeute. Da wurde mir wieder bewusst, wie wichtig die Erhaltung dieser Treffen ist.
Die Enttabuisierung der Depressionen ist eine weitere Aufgabe des Vereins. Leider konnten wir dieses Ziel noch nicht zu unserer Zufriedenheit erreichen. Dafür braucht es viel Geld und politisches Engagement. Ich werde mich daher sehr dafür einsetzen, dass ich mit anderen Organisationen und mit Hilfe der Politik dieses Thema öffentlich machen kann. Denn nur mit gemeinsamen Kräften können wir dieses Tabuthema angehen. Es ist sehr wichtig, dass diese Krankheit endlich den nötigen Respekt gewinnt und die betroffenen Menschen nicht mehr weiter diskriminiert werden. Sei dies am Arbeitsplatz, bei Versicherungen und in der Gesellschaft. Das Ziel ist, dieselbe Akzeptanz für die Depression zu gewinnen wie für andere eher offensichtliche Krankheiten. Das muss sicher für das nächste Jahr unsere Priorität sein.
Mit einem sehr motivierten und versierten Vorstand werden wir diese Aufgaben angehen und konzentriert daran arbeiten. Ich freue mich sehr auf die bevorstehenden Herausforderungen und wünsche Euch allen «Gute Gesundheit».
Herzliche Grüsse
Christine Heim
Präsidentin Equilibrium